Unser Tipp zu Maultaschen: Schwäbischer Kartoffelsalat
Wenn bei uns Maultaschen auf den Tisch kommen, darf eines nicht fehlen: ein richtig guter schwäbischer Kartoffelsalat.
Mit festkochenden Kartoffeln, heißer Brühe, feinem Essig und frischem Schnittlauch wird er wunderbar saftig und aromatisch. Wichtig ist nur eins: Gebt ihm Zeit. Mindestens eine Stunde sollte er durchziehen – dann schmeckt er wie bei Oma.
Einfach, ehrlich, schwäbisch.
Genau so mögen wir’s.
Zutaten für 4 Personen Zubereitung
1 kg festkochende Kartoffeln
2 Zwiebeln
ca. 300 ml heiße Fleischbrühe
4 EL Weißweinessig
1 EL Senf
1 TL Zucker
4 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Bund frischer Schnittlauch
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Die Kartoffeln in der Schale gar kochen, anschließend noch warm pellen und in feine Scheiben schneiden.
Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln.
Die heißen Kartoffelscheiben mit den Zwiebeln mischen und nach und nach mit heißer Fleischbrühe übergießen.
Essig, Senf und Zucker unterrühren und alles vorsichtig vermengen.
Zum Schluss das Öl hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und unterheben.
💡 Wichtig: Der Kartoffelsalat sollte mindestens eine Stunde durchziehen, damit sich die Aromen voll entfalten. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.
Maultaschen sind gefüllte Teigtaschen aus dem Schwabenland – quasi die größeren, deftigeren Cousins der italienischen Ravioli. Drinnen steckt eine Mischung aus Spinat, Fleisch, Zwiebeln und Gewürzen, außen herum ein feiner Nudelteig. Ob in Brühe, angebraten mit Zwiebeln oder einfach direkt aus der Pfanne – Maultaschen gehen immer.
Der Legende nach wurden sie im Kloster Maulbronn erfunden, als findige Mönche während der Fastenzeit das Fleisch einfach im Teig „versteckten“. So kam der charmante Spitzname „Herrgottsbscheißerle“ zustande. Heute gelten Maultaschen als echter Klassiker der schwäbischen Küche – bodenständig, vielseitig und mit einer guten Portion Humor serviert.
